Goldbeck West: Regional verankert und breit aufgestellt
Goldbeck West: Regional verankert und breit aufgestellt
Auch die Goldbeck West GmbH blickt auf ein Geschäftsjahr mit wichtigen Projekten und neuen Aufträgen zurück. Mit ihren Standorten in Monheim am Rhein, Köln-Hürth, Bochum, Dortmund und Aachen ist die Regionalgesellschaft eng im Rheinland und Ruhrgebiet verankert. Das Geschäftsjahr 2025/26 zeigt dabei einmal mehr die Bandbreite des Portfolios: von Wohngebäuden und Produktionsimmobilien bis hin zu Rettungsund Sicherheitsgebäuden.
Ein besonderer Meilenstein für die Regionalgesellschaft ist die Fertigstellung des neuen Goldbeck-Bürogebäudes in Monheim am Rhein. In direkter Rheinlage ist ein sechsgeschossiges Atriumgebäude mit rund 14.600 Quadratmetern Gesamtfläche entstanden. Mehr als 400 Mitarbeitende, die bislang auf unterschiedliche Gebäude am Standort verteilt sind, werden zum Ende des Jahres dort einziehen.
„Die Rahmenbedingungen für die Baubranche bleiben anspruchsvoll. Gleichzeitig sehen wir in unserer Region einen hohen Bedarf an modernen und zukunftsfähigen Gebäuden. Unsere regionale Nähe, unser breites Produktportfolio und vor allem unsere systematisierte Bauweise ermöglichen es uns, sehr unterschiedliche Anforderungen wirtschaftlich, schnell und in hoher Qualität umzusetzen. Mit unserem neuen Bürogebäude in Monheim investieren wir dabei auch bewusst in die Zukunft unserer Regionalgesellschaft“, sagt Holger Unkhoff, Geschäftsführer der Goldbeck West GmbH.
Rettungs- und Sicherheitsgebäude von zunehmender Bedeutung
Einen besonderen Schwerpunkt bilden aktuell Gebäude der Sicherheitsinfrastruktur. Gleich mehrere Projekte im Rheinland und Ruhrgebiet zeigen, dass Goldbeck seine Kompetenz in diesem Bereich weiter ausbaut.
In Heiligenhaus realisiert Goldbeck im Auftrag der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) eines von bundesweit elf neuen Einsatztrainingszentren für den Zoll. Auf rund 13.500 Quadratmetern Bruttogeschossfläche entstehen ein Einsatztrainingsgebäude, eine Raumschießanlage und eine ZweiFeld-Sporthalle. Realitätsnahe Trainingsbereiche ermöglichen künftig die Simulation unterschiedlicher Einsatzsituationen. Das Projekt ist Teil eines bundesweiten Bauprogramms, bei dem Goldbeck die Einsatztrainingszentren nach einem einheitlichen Konzept realisiert.
Auch in Haltern am See schafft Goldbeck neue Infrastruktur für den Bevölkerungsschutz. Im Stadtteil Sythen entsteht im Rahmen des bundesweiten THW-Bauprogramms eine neue Unterkunft für den Ortsverband Haltern am See. Auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück realisiert Goldbeck ein Unterkunftsgebäude sowie eine Halle und ein Carport mit zwölf Stellplätzen. Die neue Liegenschaft ist auf die Anforderungen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte und des Technischen Zuges mit seinen Fachgruppen zugeschnitten.
Ein weiteres bedeutendes Projekt ist die neue Feuer- und Rettungswache in Castrop-Rauxel. Goldbeck Public Partner erhielt gemeinsam mit der Niederlassung Bochum den Zuschlag für die Planung, den Bau und ausgewählte Betriebsleistungen. Auf dem ehemaligen Klöckner-Gelände entsteht eine moderne Feuerund Rettungswache mit rund 9.980 Quadratmetern Nutzfläche. Nach der geplanten Fertigstellung übernimmt Goldbeck über einen Zeitraum von 25 Jahren wesentliche Betriebsleistungen.
„Gebäude für Feuerwehr, Rettungsdienste und weitere öffentliche Auftraggeber stellen hohe Anforderungen an Planung, Funktionalität und Terminsicherheit. Auf Basis unserer Erfahrung bauen wir unsere Kompetenz in diesem Bereich gezielt weiter aus. Die Feuer- und Rettungswache in Castrop-Rauxel ist dafür ein starkes Beispiel“, betont Hans Walter Klein, Geschäftsführer der Goldbeck West GmbH.
Wohnungsbau: neuen Wohnraum systematisiert und seriell schaffen
Neben der öffentlichen Infrastruktur zeigt Goldbeck mit gleich mehreren Projekten in Nordrhein-Westfalen, wie die systematisierte und serielle Bauweise neuen Wohnraum für unterschiedliche Bedarfe schnell, wirtschaftlich und in hoher architektonischer Qualität schafft.
Im Duisburger Stadtentwicklungsprojekt 6-Seen-Wedau realisiert Goldbeck für VIVAWEST einen Teil der „Wedauer Gärten“. Auf dem von Goldbeck verantworteten Baufeld entstehen 122 Wohnungen mit unterschiedlichen Größen und Grundrissen.
Auch in Hagen-Emst entsteht dringend benötigter Wohnraum: Für die Hagener Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft ha.ge.we realisiert Goldbeck im Wohnquartier Brantheke insgesamt 84 Wohnungen in zwei Bauabschnitten. Der Mix aus gefördertem und frei finanziertem Wohnraum mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen richtet sich an Singles, Familien sowie Seniorinnen und Senioren. Der erste Bauabschnitt mit 40 Wohnungen soll im Oktober 2026 fertiggestellt werden.
„Gerade in den Ballungsräumen unserer Region bleibt der Bedarf an Wohnraum hoch. Um darauf Antworten zu geben, brauchen wir Lösungen, die Qualität, Wirtschaftlichkeit und Geschwindigkeit miteinander verbinden. Mit unserer systematisierten Bauweise und der industriellen Vorfertigung in eigenen Werken leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, neuen Wohnraum schneller und verlässlich zu realisieren“, sagt Hans Walter Klein.
Investitionen in den Wirtschaftsstandort
Aktuelle Projekte zeigen, wie unterschiedlich die Anforderungen an moderne Produktionsstandorte sind. Für Chemofast entsteht ein neuer Produktions- und Logistikkomplex mit rund 18.200 Quadratmetern Hallenfläche. Vier Hallenteile sind für Produktion, Etikettierung, Mischerei und Lager vorgesehen, ergänzt um Büround Besprechungsräume sowie Prüflabore. Angestrebt wird eine DGNB-Zertifizierung in Gold und die Konformität mit der EU-Taxonomie.
Für Hytorc Technologies realisiert Goldbeck ein zusätzliches Fertigungszentrum mit modernen Büroarbeitsplätzen. Dort sollen künftig Kernkomponenten für Hydraulikaggregate in Eigenfertigung entstehen. Damit erhöht Hyrtorc Technologies seine Fertigungstiefe, verkürzt Entwicklungswege und baut eigenes Know-how aus. Eine Photovoltaikanlage mit 250 kWp ergänzt das Konzept.
Mit Recosic entsteht eine rund 9.200 Quadratmeter große Produktions- und Recyclinganlage für Siliciumcarbid mit Produktions-, Lager-, Technik- und Verwaltungsbereichen. In der weltweit ersten industriellen Recyclingfabrik dieser Art werden Produktionsreststoffe in einen geschlossenen Materialkreislauf zurückgeführt.
Schulbau: Moderne Lernwelten statt klassischer Flurschulen
Seit vielen Jahren realisiert Goldbeck Bildungsbauten, die zeitgemäße pädagogische Konzepte mit hoher Funktionalität und architektonischem Anspruch verbinden.
Ein aktuelles Beispiel ist das Nelly-Pütz-Berufskolleg im Innovationsquartier Düren. Goldbeck realisiert hier das bislang größte Bauprojekt des Kreises Düren. Auf rund 15.000 Quadratmetern entsteht ein moderner Lern- und Arbeitsort für etwa 1.200 Schülerinnen und Schüler sowie 100 Lehrkräfte – ergänzt um eine Drei-Feld-Sporthalle und eine Kita. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 vorgesehen.
„Schulen sind heute weit mehr als Orte des Unterrichts. Wir schaffen Lernwelten, die moderne pädagogische Konzepte ermöglichen und gleichzeitig architektonisch überzeugen. Bei dem Nelly-Pütz-Berufskolleg verbinden wir unsere langjährige Erfahrung im Schulbau mit genau diesem Anspruch“, sagt Holger Unkhoff.
Die Projekte des Geschäftsjahres 2025/26 unterstreichen die Vielfalt und Kompetenz von Goldbeck: von modernen Lernwelten und neuem Wohnraum über Produktions- und Logistikimmobilien bis hin zu hochspezialisierten Gebäuden für die Sicherheitsinfrastruktur. Gleichzeitig investiert die Regionalgesellschaft mit ihrem neuen Unternehmenssitz in die eigene Zukunft und schafft Raum für weiteres Wachstum. Was die Projekte verbindet, ist der Anspruch, die passenden Lösungen für die Menschen und Unternehmen in der Region zu schaffen. Mit regionaler Nähe und dem systematisierten Bauen will Goldbeck seine Position im Rheinland und Ruhrgebiet weiter stärken.
