03.12.2025 | Presseinformation

Ein Ausrufezeichen für die Zukunft: Goldbeck eröffnet neues Technologiezentrum am Hauptsitz in Bielefeld

Das europaweit tätige Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck hat an seinem Hauptsitz in Bielefeld sein neues Technologiezentrum eröffnet. Das Zentrum wird der Ort, an dem mit empirischen Tests Bauteile und Bausysteme von Goldbeck entwickelt und weiter optimiert werden. Damit schafft das Unternehmen einen in dieser Form einzigartigen Ort, um mit einer neuen Bandbreite an Möglichkeiten Innovationen zu erproben und das systematisierte sowie serielle Bauen voranzutreiben. Zugleich ist die Investition trotz herausfordernder Rahmenbedingungen ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Deutschland.

Bielefeld, 3. Dezember 2025. In zehn Monaten hat Goldbeck das Gebäude in seiner systematisierten Bauweise selbst gebaut. Die Planung für die Halle entstand in Zusammenarbeit zwischen Ruschke + Ernst Architekten und eigenen Mitarbeitern. Die circa 3.000 Quadratmeter Hallenfläche bieten Raum für das Technologiezentrum und den Betriebsmittelbau. Die räumliche Nähe beider Einheiten ermöglicht einen schnellen und direkten Wissenstransfer, um die eigene Wertschöpfungstiefe weiterzuentwickeln.

 

Raum für Pioniergeist schaffen

 

„Mit dem Technologiezentrum schaffen wir einen zentralen Ort für Pioniergeist und innovative Lösungen vor dem Hintergrund vielfältiger unterschiedlicher Fachdisziplinen. Das ist eine Besonderheit in der Baubranche Europas und folgt dem Erfindergeist des Unternehmensgründers Ortwin Goldbeck“, betont Jörg-Uwe Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter der Goldbeck GmbH.

 

Das Technologiezentrum bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten in den Bereichen der Material- und Bauteilentwicklung, Schallprüfung sowie der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) und Automation. Zudem dienen flexible Flächen dazu, Muster zu erstellen und zu begutachten, Prototypen zu testen oder als Versuchs- und Montagebereich für neue Bauteile und Bausysteme.

 

Innovationen selbst entwickeln und testen

 

Innovationen können Expertinnen und Experten praxisnah im Technologiezentrum testen: Sie entwickeln zum Beispiel Bauteile für serielle beziehungsweise systematisierte Wohngebäude weiter – ein Produkt, das aktuell bei Goldbeck stark wächst.

 

Ein weiteres Fallbeispiel ist die Automatisierung des Schweißens: Das Technologiezentrum ermöglicht es, eine eigens entwickelte Schweißtechnologie weiterzuentwickeln, um sie perspektivisch auf alle Produktionsstätten in Europa auszurollen.

 

Herzensprojekt von Gründer Ortwin Goldbeck 

 

Die Vision des Unternehmensgründers Ortwin Goldbeck, Gebäude systematisiert und mit eigener industrieller Vorfertigung zu realisieren, prägt Goldbeck bis heute und ist fester Bestandteil der DNA des Unternehmens. Von der Planung über den Bau bis zum Betrieb liefert Goldbeck alle Leistungen des Lebenszyklus einer Immobilie aus einer Hand. „Wir testen, tüfteln und probieren Innovationen an Systembauelementen oder in Produktionsprozessen gezielt aus, das Wissen um die praktischen Belange von Planung, Produktion und Baustelle stets im Blick“, erklärt Jan-Hendrik Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter der Goldbeck GmbH.

 

Goldbeck setzt auf den Wirtschaftsstandort Deutschland

 

Das neue Technologiezentrum ist ein weiteres Bekenntnis des Unternehmens zum Wirtschaftsstandort Deutschland, trotz herausfordernden Umfelds: Im Jahr 2024 hat Goldbeck ein neues Feinblechzentrum in Sachsen eröffnet, in diesem Jahr ein großes neues Betonfertigteilwerk im Hunsrück eingeweiht sowie die Produktion am Hauptsitz in Bielefeld erweitert. „Wir investieren gezielt in unsere eigene Stärke. Das Wissen um Details und die Freude an der technischen Kreativität sollen uns auch weiterhin vor dem Hintergrund anspruchsvoller Rahmenbedingungen wettbewerbsfähig halten“, so Jan-Hendrik Goldbeck.

 

Vielfältige Formen der Zusammenarbeit ermöglichen

 

Das Technologiezentrum fördert vielfältige Formen der Zusammenarbeit: Bauteilversuche finden zukünftig direkt im Technologiezentrum gemeinsam mit Partnerunternehmen und Hochschulen statt, Auszubildende aus der Produktion erhalten zusätzliche Eindrücke in die Entwicklung von Innovationen und Studierende können ihre Tests für Abschlussarbeiten im Technologiezentrum durchführen. 

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