Anpfiff für das neue Trainingszentrum des DSC Arminia Bielefeld: Anfang Juli rollen die Bagger an der Friedrich-Hagemann-Straße, um den DSC-Profis und dem Nachwuchs deutlich verbesserte Bedingungen bieten zu können. Goldbeck realisiert das 3.500 Quadratmeter große Gebäude bis Ende 2023 als Generalübernehmer – von der Planung bis zum Bau.

„Für uns ist es ein Feiertag. Wir freuen uns, dass wir mit dem Neubau einen weiteren Meilenstein auf dem Weg der Weiterentwicklung präsentieren können“, so DSC-Geschäftsführer Markus Rejek auf der Bauprojekt-Präsentation am Dienstag. Gemeinsam mit Sport-Geschäftsführer Samir Arabi und Andreas Isenbeck, Leiter der Bielefelder Goldbeck-Niederlassung, stellte Markus Rejek die Pläne für das neue Trainingszentrum am alten Standort vor.

 

Voraussichtlich im September 2023 soll der Neubau schlüsselfertig inklusive technischer Inbetriebnahme übergeben werden. „Das ist eine 100-prozentige Verbesserung zum aktuellen Zustand“, freute sich Samir Arabi auf die neuen Möglichkeiten, die ab Anfang Juli dieses Jahres geschaffen werden sollen: „Das ist eins der zukunftsträchtigsten Projekte für Arminia Bielefeld, um im Wettbewerb der Bundesliga konkurrenzfähig zu bleiben. Die aktuellen Zustände sind inakzeptabel, gerade für unsere Nachwuchsmannschaften. Wenn wir nächstes Jahr dort einziehen, werden wir unsere jungen Spieler und Talente unter vernünftigen Bedingungen ausbilden können.“

 

Neben Kabinen und Büroräumen für die Profis und das Nachwuchsleistungszentrum Akademinia wird es auch Verwaltungs- und Aufenthaltsräume, einen Fitnessbereich (ca. 400 Quadratmeter) und eine Kantine geben. Insgesamt hat der Neubau über zwei Etagen eine Bruttogeschossfläche von über 3.500 Quadratmetern.

„Ein großes Thema ist die Nachhaltigkeit. Das Thema ist in der Goldbeck-DNA verankert. Durch das systematisierte und elementierte Bauen schaffen wir es, sehr ressourcenschonend mit Materialien umzugehen – wir haben einen sehr hohen Vorfertigungsgrad“, berichtete Andreas Isenbeck vom Generalübernehmer und Bündnis Ostwestfalen-Mitglied Goldbeck. Er unterstreicht: „Wir erreichen einen BEG 40-Standard. Das ist deutlich mehr als die gesetzliche Mindestanforderung.“

 

Gemeinsam mit den Sauerstoffwerken Friedrichshafen, den Stadtwerken Bielefeld und Phönix Contact, einem weiteren Mitglied aus dem Bündnis Ostwestfalen, arbeiten Arminia Bielefeld und Goldbeck beim Thema Nachhaltigkeit eng zusammen und entwickeln spannende Konzepte. So soll die warme Abluft der Sauerstoffwerke zukünftig auf dem DSC-Trainingsgelände als Wärmeenergie verwendet werden. Markus Rejek ist überzeugt: „Der Bau wird in Bielefeld, Ostwestfalen und darüber hinaus ein Vorzeigeprojekt für das Thema Nachhaltigkeit sein!“

 

Finanziert wird das Bauprojekt von der BALZ (Bündnis Arminia Leistungszentrum GmbH), die als Bauherr und Pächter aktiv ist. Grundstücksbesitzer und Mieter wird die DSC Arminia Bielefeld GmbH & Co. KGaA. Die Baukosten liegen bei ca. 10 Millionen Euro.