24.05.2017

Feierliche Eröffnung in Holdorf

Im Rahmen der Eröffnungsfeier begrüßten Kai Seppeler, geschäftsführender Gesellschafter der Seppeler Gruppe und Frank Deneke, Geschäftsbereichsleiter der Feuerverzinkung Holdorf im Beisein von Goldbeck-Geschäftsführer Jörg-Uwe Goldbeck mehr als 280 Kunden und Geschäftspartner in Holdorf. Die neue Verzinkerei ist auf dem neuesten technologischen Stand und verfügt über den breitesten Verzinkungskessel Deutschlands.

Das Gesamtprojekt besteht aus der 9.700 Quadratmeter großen Feuerverzinkung und einem Bürogebäude inklusive Sozialräumen, das sich auf 800 Quadratmetern erstreckt. Die komplette Realisierung von der Konzeption bis zum Bau übernahm der Bielefelder Bauspezialist Goldbeck in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit
dem Kunden, der Seppeler Gruppe aus Rietberg.

Kein Projekt wie jedes andere

Eine Feuerverzinkung baut auch ein renommiertes Bauunternehmen mit knapp 50-jähriger Erfahrung nicht alle Tage. Die Anforderungen an das Team um Goldbeck-Projektleiter Lars Wenderoth waren dementsprechend hoch. Unter anderem galt es, sechs Meter tiefe Gruben zu erstellen, 18 Meter lange und sieben Tonnen schwere Kranbahnteilstücke einzubauen sowie die komplexe technische Ausstattung des Kunden zu integrieren. Dazu gehören unter anderem ein Ofen, diverse Krananlagen, Vorbehandlungsbecken und eine Lackieranlage. „Die Koordination auf der Baustelle war sehr komplex, da die Dimensionen so extrem groß waren. Die außergewöhnlich großen Stahlprofile haben uns vor spannende Herausforderungen gestellt, insbesondere aufgrund zeitgleicher Einbringung der Anlagenteile“, berichtet Lars Wenderoth. „Dazu gesellten sich die Anforderungen, die mit den Bundes-Immissionsschutz- und den Wasserhaushaltsgesetzen einhergehen.“

Die Zusammenarbeit zwischen Goldbeck und Seppeler war dagegen sehr partnerschaftlich, verbindet beide Unternehmen doch eine langjährige Geschäftsbeziehung. „Die Abwicklung mit Goldbeck verlief reibungslos. Wir haben auch in der Vergangenheit schon einige Projekte gemeinsam realisiert und sind insbesondere aufgrund der hohen Planungskompetenz, der Termin- und Kostensicherheit sowie der sehr guten persönlichen Beratung von Goldbeck überzeugt“, so Stefan Neese, Geschäftsführer der Seppeler Gruppe.

Die Halle wurde bereits im September 2016 nach nur neunmonatiger Bauphase fertiggestellt. Die Produktionsaufnahme mit der ersten Tauchung startete im Dezember. Übrigens, auch Seppeler arbeitet für Goldbeck: Die in Bielefeld gefertigten Stahlträger werden von dem Unternehmen aus Rietberg verzinkt.

Über Seppeler

Seit rund 100 Jahren steht Seppeler für erstklassige Qualität und Dienstleistung rund um das Feuerverzinken. Heute beschäftigt die Gruppe an 14 Standorten in Deutschland und Polen rund 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der Verzinkung zählen die Behältertechnik, Gitterroste und Beschichtung zu den Kernbereichen der Seppeler Gruppe. Durch die enge Zusammenarbeit und Kooperation zwischen allen Standorten können sämtliche Kundenanforderungen innerhalb des Unternehmensverbundes bedient werden. Bei allen Leistungen legt das Unternehmen besonderen Wert auf Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Energieeffizienz und optimierte Prozesse, die vielfach zertifiziert wurden. Die 2003 gegründete Dr. Klaus Seppeler Stiftung fördert die unternehmensbezogene Forschung und Entwicklung und trägt auf diese Weise nachhaltig zur Unternehmensentwicklung bei. Das umfangreiche Angebot an Leistungen und Services wird konsequent ausgebaut, getreu dem Motto: Seppeler – bei uns klappt’s.

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