19.02.2018

Baustart für den neuen Firmensitz von Bischofberger Transporte

Bizau, 15. Februar 2018 – Bischofberger Transporte war viele Jahre lang auf der Suche nach einem neuen Standort für ihren traditionsreichen Bregenzerwälder Familienbetrieb. Der alte Firmensitz in Bizau platzte aus allen Nähten und verfügte über keinerlei Erweiterungsmöglichkeiten. Keine leichte Aufgabe, denn im Bregenzerwald gibt es kaum gewerblich nutzbare Flächen im erforderlichen Ausmaß – bis auf ein potenzielles Grundstück im Weiler Hof in Reuthe. In der dortigen Gemeinderatssitzung war das Vorhaben bereits im April 2011 auf der Tagesordnung.

Viele Prüfungen durch unabhängige Sachverständige, eine positive Volksabstimmung und einen Architektenwettbewerb später wollte Bischofberger Transporte 2016 mit dem Bau starten. Doch mehrere Einsprüche und darauf folgende Verhandlungen am Landesverwaltungsgericht stellten das Familienunternehmen zunächst vor eine Zerreißprobe, die sich über mehr als zwei Jahre hinziehen sollte. Der rechtsgültige positive Bescheid brachte nun die Gewissheit – dem Bau steht nichts mehr im Wege. „Endlich kann es losgehen und wir bekommen unseren Platz“, so Rosi Lerchenmüller, welche den Familienbetrieb in 4. Generation von ihrem Vater Alois Bischofberger übernommen hat und ihn nun gemeinsam mit ihrem Mann Alois Lerchenmüller führt. Mit ihr werden 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bizau nach Reuthe übersiedeln. Mit dieser leistungsstarken und geografisch perfekt gelegenen Infrastruktur kann Bischofberger Transporte auch in Zukunft eine zuverlässige und effiziente Logistik in und aus dem Bregenzerwald garantieren.

Firmensitz aus Holz
Die Architekten Rene Bechter und Michelangelo Zaffignani konnten beim Architekturwettbewerb im Sommer 2016 die Jury, bestehend aus Vertretern der Gemeinde und des Unternehmens, mit ihrem Entwurf überzeugen. Dieser sieht auf einer Fläche von 6.845 m² drei Funktionsbereiche in unterschiedlicher Höhe vor: ein architektonisch anspruchsvolles Bürogebäude mit Tiefgarage, eine Lagerhalle sowie eine LKW-Waschanlage, Werkstatt und Tankstelle. „Die neuen Räumlichkeiten ermöglichen uns nun viel bessere Arbeitsbedingungen“, erklärt Robert Bischofberger, Werkstatt- und Fuhrparkleiter im Familienunternehmen. Der Siegerentwurf erfüllt alle Auflagen mit dem Bürogebäude zur Straße hin und der Park-, Lade- und Rangierfläche dahinter sowie zwei Schallschutzmauern. Zudem wird der Firmensitz – für einen Systembau ungewöhnlich – überwiegend in Holz ausgeführt. Damit können viele lokale Unternehmer in den Bau miteinbezogen werden. Als ausführendes Generalunternehmen hat sich Bischofberger Transporte wieder für den Industriebauspezialisten Goldbeck Rhomberg entschieden. Dieser hat bereits das neue Verteilerzentrum in Schwarzach umgesetzt, das im Frühling 2017 bezogen werden konnte.

 Bild 1: Visualisierung des neuen Firmensitzes von Bischofberger Transporte in Reuthe.

Bildnachweis: © Bischofberger Transporte/ GOLDBECK RHOMBERG

Pressekontakt:
GOLDBECK RHOMBERG GmbH
Konrad-Doppelmayr-Str. 17, A-6922 Wolfurt
Kontakt: Torben Nakoinz
F: +43 5574 403-2146
E-Mail: torben.nakoinz@rhomberg.com

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